Vom
05.09. bis 05.10.2003 fand im Hochzeitshaus zu Eschwege eine erste
Ausstellung meiner Bilder statt. Die Bilder fanden riesigen Anklang.
Ein glücklicher Umstand war, dass die Ausstellung im Rahmen
des Städtewettbewerbs "Ab durch die Mitte" und
der ersten Eschweger Kunstwege statt fand. Das lockte noch mehr
interessierte Menschen in die Ausstellung. Es wurde auch zum ersten
Mal ein Kunstpreis vergeben. Die Bilder zeigte ich als Ausbelichtungen
im Format 30x45 im Rahmen 50x70, einige 50x70 im Rahmen 70x100
mit fertigen Passepartouts. Hier ein paar Impressionen:

die
Räumlichkeiten
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Ausstellungsvorbereitungen,
vor meinem Bild "Turbostachelantrieb"
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Margit,
die mich beim Aufbauen so tatkräftig unterstützte
und ohne die ich sicherlich die Krise gekriegt hätte
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Zur
Ausstellung kamen einige Besucher aus der fotocomminity. Links
sitzt der Besucher, der den weitesten Weg hatte: Wolfgang Loeser
aus Pirmasens. Er nutzte die Gelegenheit, unser schönes Fachwerkstädtchen
zu besichtigen. Inzwischen ist er verstorben - viel zu früh
und ich bin sehr traurig darüber. Warum mußte denn
nur ausgerechnet er von einer solch schlimmen Krankheit getroffen
sein? Rechts sitzt Iris Richter mit Ihrer Tochter Maren. Auch
über ihr Kommen habe ich mich sehr gefreut!

Während
des Ausstellungsbesuchs holte Maren dann Bleistift und Malblock
hervor und skizzierte die Umgebung. Ich finde das Ergebnis sehr
gelungen.

Dann
kam Erich aus Oberosphe. Aufgrund einiger berechtigter Einwände
mußte ich leider daraufhin einige Bilder neu machen :-)
- nichts für ungut, Erich und vielen Dank fürs Geraderücken.

Ein
persönlicher Höhepunkt waren für mich die Großprojektionen
ans Rathaus mit einem sog. Pani-Projektor. Neben einigen Bildern
hiesiger Künstler waren auch ein paar Bilder von mir dabei,
was schon ein beeindruckendes Gefühl war. Diese Projektionen
waren ein Teil der Eschweger Lichtwege mit einem gigantischen
Laserstrahl über die Werra und durch durch die Innenstadt
und farbig angestrahlten Wasserfontänen mit 3D-Effekten ("Die
Werra kocht"), die von Salsamusik begleitet wurden. Und da
soll noch einer behaupten, dass bei uns in Eschwege nichts los
sei ...

Ein
weiterer Höhepunkt war der 2-tägige Besuch von Günter
Heindrichs, Heike und Micha Kurzke.
Ein
paar Eindrücke von Günter Heindrichs, der mit seiner
Panoramakamera die Atmosphäre gut eingefangen hat:
"Annes
Ausstellung fand in der Eschweger Hochzeitshalle statt. Ein großer,
heller und freundlicher Raum, in dem man sich auf Anhieb wohlfühlen
kann. Der übergroße Lichthof erzeugte eine natürliche
Atmosphäre. Da die zahlreichen Bilder auf zwei Etagen präsentiert
wurden, kamen sich die Besucher nie in die Quere und man konnte
sich in Ruhe Annes Werke betrachten."
"Alle
Werke wurden sehr aufwendig in Rahmen mit Passepartouts präsentiert.
Bei vielen Bildern eröffneten sich Details, die man vorher
so gar nicht wargenommen hatte. Wenn man so vor den Originalen
steht, dann verblassen die kleinen Bildchen, die man in der FC
sehen kann, zusehenst. Aber Anne bekommt die Web-Umsetzung trotzdem
immer sehr gut in den Griff."
"Hier
sinnieren Heike, Michael und Anne. Worüber habe ich leider
nicht so mitbekommen, da sich mein Stativ ständig im Geländer
verhakte. Es muss aber sehr wichtig gewesen sein, denn sie haben
mich gar nicht so recht beachtet *g*. "
"Annerose
erklärt Heike die Details von "Eschwege im Fluss oder
die Hochwasserkatastrophe 2002". Man kann gar nicht glauben,
was Annerose so alles in ihren Bildern verarbeitet. Von Lüftungsrohren
bis hin zu Spülschwämmen und Spaghettis. Teilweise sind
die Gegenstände so verfremdet, dass man schon genau hinsehen
muss, um den Ursprung zu erahnen."
"...
an der Wand im Rahmen einer Ausstellung zu sehen ist schon irgendwie
komisch *g*. Natürlich war das gleich mein Lieblingsbild.
Gottlob wurde der Akt schon vor Jahren aufgenommen, mit der Zeit
wird man ja zwangsläufig.....äh.. reifer."
(Vielen Dank an Heike, die mir dieses Foto zur Verfügung
stellte.)
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